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Vom Bundestag an den Prüfstand: Politik trifft Wasserstoff-Technologie bei H2 Power ’n’ Heat in Berlin


Wenn der Dialog dort stattfindet, wo Technologie entwickelt wird.Letzte Woche durften wir bei H2 Power ’n’ Heat an unserem Standort in Berlin den Bundestagsabgeordneten Michael Kellner sowie seinen Mitarbeiter Ulli Reichardt begrüßen.

Der Besuch stand ganz im Zeichen einer Frage, die aktuell viele Unternehmen der Energiebranche beschäftigt:Wie gelingt der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland – pragmatisch, skalierbar und in realen Anwendungen?


Wasserstoffwirtschaft in Deutschland: Fortschritt braucht Umsetzung statt Papier

Die politischen Ziele sind ambitioniert – doch in der Praxis zeigt sich:Der Ausbau von Wasserstofflösungen entscheidet sich nicht in Strategiepapiere, sondern dort, wo Technologie entwickelt, getestet und industrialisiert wird.

Gerade für Unternehmen, die Wasserstofftechnik in marktfähige Produkte überführen, sind Themen wie Genehmigungen, Standards, Skalierung, Infrastruktur und realistische Anwendungsfälle entscheidend.

Solche Vor-Ort-Termine schaffen ein gemeinsames Verständnis dafür, was es wirklich braucht, um aus Potenzial konkrete Umsetzung zu machen.


Rundgang durch F&E, Fertigung und Prüfstand: Ein Blick hinter die Kulissen

Im Rahmen des Besuchs konnten wir die zentralen Bereiche unserer Arbeit vorstellen – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur praktischen Umsetzung und Validierung.

Auf dem Programm standen:

Rundgang durch unseren F&E-BereichHier entstehen technologische Grundlagen und Produktweiterentwicklungen – mit Fokus auf Robustheit, Effizienz und Skalierbarkeit.

Einblick in Fertigungs- und AufbauprozesseDenn eine funktionierende Wasserstofftechnologie ist nur der erste Schritt: Entscheidend ist die Fähigkeit, diese Lösungen produktionsnah und in Serienprozessen zu denken.

Besuch unseres PrüfstandbereichsPrüfstände sind das Zentrum technischer Realität: Hier zeigt sich, wie Systeme unter Last, in Grenzbereichen und im Dauerbetrieb performen – also genau dort, wo Kunden später absolute Zuverlässigkeit erwarten.


Austausch zu aktuellen Herausforderungen im Wasserstoffmarkt

Neben dem technischen Einblick stand vor allem der offene Dialog im Fokus.

Wir haben über die aktuell wichtigsten Themen gesprochen, die den Markthochlauf bremsen oder beschleunigen können, u. a.:

  • Genehmigungsprozesse und regulatorische Rahmenbedingungen

  • Skalierbarkeit industrieller Lösungen

  • Marktreife vs. Förderlogik

  • Anwendungsfälle mit realem Bedarf (statt theoretischer Pilotprojekte)

  • Zeithorizonte, in denen Mittelstand und Industrie investieren müssen

Solche Gespräche sind wichtig, weil die Wasserstoffwirtschaft nur dann schnell wachsen kann, wenn politische Maßnahmen und industrielle Realität zusammengeführt werden.


Warum der direkte Austausch zwischen Politik und Industrie entscheidend ist

Für eine erfolgreiche Wasserstofftransformation braucht es mehr als Förderprogramme oder Strategien: Es braucht Verständnis für die technischen, wirtschaftlichen und logistischen Bedingungen der Umsetzung.

Vor-Ort-Besuche sind dabei besonders wertvoll, weil sie zeigen:

  • wo Entwicklungskosten entstehen

  • welche Anforderungen der Markt stellt

  • welche Faktoren Skalierung verhindern

  • und was Unternehmen benötigen, um Produktionskapazitäten aufzubauen

Kurz: Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft ist eine Umsetzungsfrage – keine reine Planungsfrage.


Danke für den Besuch – und für den konstruktiven Dialog

Wir bedanken uns herzlich bei Michael Kellner und Ulli Reichardt für den Besuch, das Interesse und den fachlichen Austausch.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Dialogs zwischen Politik und Industrie – damit Wasserstoff in Deutschland nicht nur diskutiert, sondern technologisch umgesetzt und skaliert wird.



FAQ: Wasserstoffwirtschaft, Politik & Umsetzung


Warum ist Wasserstoff aktuell so wichtig?

Wasserstoff ermöglicht die Defossilisierung von Bereichen, die schwer direkt elektrifizierbar sind – etwa Industrieprozesse, bestimmte Mobilitätssegmente und Teile der Energieversorgung.


Was hemmt aktuell den Wasserstoff-Markthochlauf?

Zu den häufigsten Hemmnissen zählen Genehmigungszeiten, fehlende Infrastruktur, Investitionsunsicherheit und die Schwierigkeit, marktfähige Anwendungen wirtschaftlich zu skalieren.


Warum sind Unternehmensbesuche für Politiker relevant?

Weil sie reale technische und wirtschaftliche Herausforderungen sichtbar machen – und damit helfen, politische Rahmenbedingungen praxisnäher zu gestalten.

 
 
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